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Sportlerprofil by Larasch

Das lästige Problem mit dem Eisenmangel und wie man es löst

Das hohe Risiko von Eisenmangel beschäftigte mich schon mit den ersten Laufmetern. Niemand konnte sich so richtig erklären, warum die Werte so weit im Keller blieben. Man schob es auf einen hellen Hauttyp, viel Training, die Periode, genetisch ungünstige Bedingungen und falsche Ernährung. Wie sich herausstellte waren die Ansätze nicht ganz abwegig, aber die Diagnose der Glutenunverträglichkeit und die Besserung mit dem Verzicht auf Gersten, Weizen und Co. wurde erst einige Jahre später erkannt.

Der Eisenstoffwechsel ist unmittelbar mit der Sauerstoffversorgung der Muskeln verbunden. Kurz und vereinfacht kann man sich Hämoglobin, die roten Blutkörperchen, als Transporter von Sauerstoff vorstellen. So kann es zusammen mit der Energieversorgung zur Kontraktion und damit zur Bewegung der Muskeln kommen. Hämoglobin wird insbesondere aus Eisen aufgebaut. Mit einem Mangel an Eisen sind körperliche und insbesondere langandauernde, sportliche Leistungen kaum möglich, der Gesundheit schadend und auch gefährlich. In Blutbildern wird der Ferritin-Wert (gebundenes Eisen) als Indikator für den Eisengehalt im Blut verstanden. Ich möchte keine ärztlichen Hinweise oder Ratschläge geben. Eine fachliche Untersuchung und Betreuung sind sehr wichtig! Ärztliche Expertise habe ich nicht. Ich möchte lediglich auf die „Eisen-Problematik“ aufmerksam machen, dazu raten die Eisenwerte im Blick zu haben und Hinweise geben, wie man diese möglichst natürlich hochhalten kann. Benannte Hinweise ersetzen keine ärztliche Betreuung!

Durch das Gefühl von dauernder Müdigkeit, langen Regenerationszeiten und zähen Trainingseinheiten ohne das Gefühl vom berühmt berüchtigten „Lauf-Flow“, erkenne ich das etwas nicht stimmt. Selbst wenn moderate Einheiten einigermaßen funktionierten, war an intensives Training oder gar an gute Wettkampfresultate im Mangelzustand absolut nicht zu denken. Körperliche Belastung fühlt sich dann nicht nur um ein Vielfaches anstrengender an, es bring zu dem auch absolut keinen Spaß und nimmt die Lauf-Freude, aber vor allem ist zu intensives Training in diesem Zustand schädlich für den Körper. Zunächst versuchte ich mit Hilfe von Eisentabletten und Regeneration den Eisenspiegel zu erhöhen. Leider vertrug ich die Präparate nicht gut und langfristig sollte die Eisenversorgung möglichst über die Nahrungsmittel erfolgen. Bei sehr großem Mangel ist es schwer, nur die Nahrung als Quelle zu nutzen. In jedem Fall ist ärztliche Betreuung wichtig. Bei Glutenunverträglichkeiten sollte man den Eisenwert besonders im Blick haben, denn auch kleinste Entzündungen der Darmzotten gehen mit einem höheren Eigenbedarf einher. Dazu können entzündete Darmzotten die Nahrung schlechter verwerten und unter anderem Eisen wird gegebenfalls gar nicht erst vom Körper aufgenommen. Seit der Umstellung auf eine glutenfreie Ernährung und einer gesundeten Darmflora vertrage ich Eisentabletten auch um einiges besser. Nun versuche ich, die Eisenzufuhr auf möglichst natürlichem Weg hochzuhalten. Meine Favoriten dafür sind Beeren, Hirse, glutenfreier Hafer und Leinsamen. Mir schmeckt und bekommt alles davon gut und vollwertig und vielseitig einsetzbar sind diese Lebensmittel auch. Dieses sind nur meine Favoriten, es gibt natürlich sehr, sehr viele weitere Lebensmittel, die herausragende Eisenanteile aufweisen (sowohl pflanzliche als auch tierische). Die Kombination mit anderen Nährstoffen und die Zubereitung der Lebensmittel spielen eine enorme Rolle für die Aufnahmefähigkeit des Eisens. Bekannt ist, dass Vitamin C die Aufnahme unterstützt und dass Soja-, Milch- und Eiproteine sowie Kaffee und Tee hemmend wirken. Auch dass pflanzliches Eisen zum Teil schwerer verwertbar sind, wird diskutiert. Bisher habe ich jedoch positive Erfahrungen mit der bewussten Aufnahme von pflanzlichem Eisen gemacht. Das mit meinem Kooperationspartner 3 Pauly verwandte Unternehmen „Rotbäckchen“ stellt schon seit über 50 Jahren Direktsäfte her und bietet unterandrem eine Saftkombination, welche die Blutbildung unterstützt. Schon lange vor der Kooperation wurde ich ein Fan der Säfte, besonders der Eisenformel. Das ist zum Beispiel auch eine leckere und gute Möglichkeit, die natürliche Eisenaufnahme zu erhöhen und dem Körper zu geben, was er braucht.

 

Dieser Beitrag und das Bild enthalten Bezug zu Marken und stellen Produkte dar. Damit betreibe ich Werbung. Alle benannten Produkte konsumiere ich auch selbst.