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Sportlerprofil by Larasch

Glutenfreies Grillen-die Salatbeilage

Egal ob Steak, Käse, Wurst, Gemüse und Fisch oder auch Obst- lecker gegrillt werden kann Einiges. Auch verschiedene Beilagen, herrliche Salate, frisches Baguette, eine Auswahl an Saucen und kühle Getränke gehören beim traditionellen Grillfest dazu. Wer Gluten meiden muss oder möchte, kann bei Nudelsalaten, Weißbrot und Croutons schon mal in die Röhre gucken. Und was ist eigentlich genau in Marianden und Saucen und aus was ist die Wurst zusammengesetzt? Kann man nicht auch mal mit Anstoßen beim Biertrinken? Mayonnaise und fertige Saucen, helles Brot und große Mengen Fleisch und auch Alkohol klingen noch dazu eher weniger nach einer Ernährung, die sportliche Höchstleistungen unterstützt. Natürlich ist es völlig vertretbar, auch mal vermeidlich „ungesund“ zu essen. Gluten ist und bleibt aber für mich immer ein Tabu. Es schadet bei Unverträglichkeiten kurz- und langfristig massiv dem Körper. Es ist jedoch kein Problem ohne Gluten fast nicht zu vermissen- was nicht nur beim Grillen zutrifft. In diesem Beitrag möchte ich gerne ein paar Tipps für glutenfreie Salate vorstellen.

Die klassischen Salate: Ich persönlich bin eher ein Fan vom gemischten, bunten Salat, in dem Gurkenscheiben, Kirschtomaten, Paprikastückchen, Feta, gerne zwei verschiedene Blattsalatsorten, wahlweise auch Mais, Oliven oder frische Pilze und ein paar Kräuter mit einer Öl-Essig oder auch Honig-Senf-Kombination einen herrlichen Mix ergeben- lecker, gesund und mit extrem kleinem Risiko Gluten zu enthalten. Ganz besonders lecker wird es mit gerösteten Körnern, Saaten und Nüssen als Topping (mehr dazu in dem Beitrag zu Toppings). Als glutenfreie Crouton-Alternative nutze ich Snack Balls von 3 Pauly. Sie haben die perfekte Größe und sind richtig schön knusprig. (Für Suppen kann man sie auch wunderbar nutzen.)

Traditionelle Kartoffelsalate beinhalten in den meisten Fällen kein Gluten, weder die Version mit Mayonnaise noch die Essig-Öl—Variante. Bei den zum Teil hinzugefügten Wurststückchen ist aber etwas Vorsicht geboten, hier kann es glutenhaltige Zusätze geben. Ein weiterer Klassiker ist der Nudelsalat- wer kein Gluten verträgt oder es minimieren möchte, macht einen großen Bogen um Pasta jeglicher Art. Wie wäre es aber mit Salat aus Linsennudeln oder aus Nudeln aus Mais- und Kichererbsen? Theoretisch kann man auch Teff-Nudeln nutzen. Diese sind geschmacklich nahe an Vollkornnudeln, sehr lecker und bestimmt auch möglich für Nudelsalate, aber eben nicht so nah am klassischen Nudelsalat-Geschmack. Nicht jede Pasta, welche kein Gluten enthält, hat die gleichen Eigenschaften, zum Glück nicht. Konsistenz, Geschmack, Farbe sind so variabel wie die Grundlagen, aus denen sie gemacht sind. Ein separater Beitrag dazu wird bald folgen. Hier erstmal zurück zum Nudelsalat: rote Linsennudeln sind eine tolle Option, sie enthalten auch mehr Eiweiß und weniger leere Kohlenhydrate (die rote Farbe wird beim Kochen übrigens weniger intensiv). Wer den leichten Linsengeschmack nicht mag, kann zum Beispiel auf Mais-Kichererbsen-Nudeln oder Mais-Reis-Nudeln zurückgreifen. Bei einer Kombination von Hauptbestandteilen bleiben Farbe und Geschmack nahe an der Hartweizennudel und auch die Konsistenz ist fester. Besonders für Nudelsalate ist es dazu wichtig, die Kochzeit kurz zu halten und die Wassertemperatur um ein paar Grad zu reduzieren, im Vergleich zur herkömmlichen Pasta. Je nach angegeben Kochzeit, sollte man gelegentlich eine Nudel herausfischen und testen.

Weniger reichhaltig, aber lecker und vitaminreich sind Gemüsesalate zum Beispiel Möhren-, Gurken-, und Tomatensalate. Aber Achtung bei den Dressings, zum Teil gibt es dort so einigen versteckten Zucker und ungeliebte Zusätze.

Und sonst so? Neben den Klassikern gibt es viele weitere Leckereien für das Salatbuffet- wie wäre es mit einem Quinoasalat, zum Beispiel mit getrockneten Tomaten und Rucola? Quinoa ist eine Hirsesorte und ein echtes Superfood. Es sehr variabel einsetzbar und einfach zubereitet- was auch für die Salatherstellung ein großer Vorteil ist und sowohl Spontanität als auch frühzeitige Zubereitungen erlaubt. Lecker, lange sättigend und ebenfalls verhältnismäßig proteinreich sind Kreationen aus verschiedenen Hülsenfrüchten wie Bohnen und Linsen. Allerdings ist hier gelegentlich etwas Vorausplanung nötig. Je nach Sorte bedarf es bei der Zubereitung von getrockneten Hülsenfrüchten mehrere Stunden Einweich- und Kochzeit. Teller- und Belugalinsen haben aber nur eine Kochzeit von 30 min und können daher auch ohne viel Vorlaufzeit zubereitet werden. Im Zweifel kann man auch auf gekochte Varianten aus dem Glas oder aus der Dose zurückgreifen- selbst zu kochen ziehe ich jedoch vor.

Und wenn man schonmal dabei ist, sollte man direkt eine große Portion Hülsenfrüchte zubereiten. Nicht nur als Salat, sondern auch als Grundlage für Dips und Aufstriche sind sie gut nutzbar. Besonders weiße Bohnen und Kichererbsen püriere ich nach dem Kochen regemäßig und stelle klassisch mit Sesam und Knoblauch Hummus her oder kombiniere aus Gewürzen, Gemüse und Kräutern eigene Varianten. Solche Dips kann man übrigens auch gut einfrieren oder direkt mit Kräckern, Gemüse-Sticks, Radieschen und kleinen Tomaten zum Gerillten verspeisen.

 

Dieser Beitrag enthält Werbung durch Bilder, Verlinkungen und Produktbenennungen. Alle benannten Produkte der Marke 3 Pauly nutze ich selbst regelmäßig.