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Sportlerprofil by Larasch

Rezept: Glutenfreie Riegel

Diese Riegel sind im Moment ganz oben auf meiner Lieblingsrezepte-Liste. Sie sind nicht zu süß, haben eine tolle Konsistenz, kommen problemlos ohne tierische Produkte und Backtriebmittel aus und sind gut bekömmlich. Außerdem sind sie leicht und schnell gemacht, ohne besondere Küchengeräte. (Damit qualifizieren sie sich auch für die Zubereitung im Trainingslager und weniger gut bestückte Küchen.) Derzeit backe ich direkt eine Wochenration und kann dann gut gewappnet die Trainingstage meistern. Für mich sind diese Riegel eine echte Bereicherung für den Alltag: ich habe „einen guten Snack“ dabei, von dem ich weiß, was drin ist und, noch wichtiger, was nicht. Die Riegel halten sich in einer abgeschlossenen Dose für eine Woche bei Raumtemperatur, kleben oder krümeln nicht und sind ideal zum Mitnehmen. Wie es mit der Haltbarkeit nach einer Woche aussieht, kann ich nicht sagen, spätestens dann ist meine Dose schon leer.

Etwa eine Stunde vor Trainingsbeginn kann ich problemlos noch einen Riegel essen, ohne dass er mir schwer im Magen liegt. Natürlich ist hier jede/r anders empfindlich und diese Energie trägt auch nicht mehr zur Muskelversorgung der direkt folgenden Einheit bei - wohl aber zur Versorgung des Gehirns und zu einem angenehmen Sättigungsgefühl.

Dieses Rezept reicht für etwa ein halbes Blech, je nach Dicke der Riegel.

Zutaten:

-          1 Tasse Teff Porridge

-          ¾ Tasse Hafermehl

-          ½ Tasse veganes Protein Pulver (unter dem Rezept nenne ich noch Alternativen)

-          ½ TL Salz

-          Optional: eine Handvoll gehacktes Studentenfutter

-          Optional: eine Prise Zimt (bei mir auch gerne zwei)

-          1 großer Apfel gerieben

-          1 Banane zerdrückt

-          1 EL Leinöl/ Nussöl

-          2-4 EL pflanzliche Milchalternative

-          Ca. 3 EL glutenfreie Haferflocken (Groß- oder Feinblatt) zum Verteilen

Zubereitung:

1.       Alle trockenen Zutaten, bis auf 3 EL Haferflocken, werden in einer Schale gemischt.

2.       Nachdem Reiben vom Apfel und dem Zerdrücken der Banane werden die feuchten Zutaten, bis auf die Milchalternative vermengt.

3.       Trockene und feuchte Komponenten werden nun zu einem Teig verarbeitet. Beim Mischen sollte so viel von der Milchalternative hinzugefügt werden bis ein homogener, klebriger, aber kompakter und kein flüssiger Teig entsteht.

4.       Der Teig wird auf ein mit Backpapier oder Backmatte ausgelegtes Blech gegeben, die Haferflocken auf den Teig gestreut und dieser dann platt gedrückt (das geht gut mit einer Gabel oder der Rückseite eines Löffels). Durch das Verteilen der Flocken auf dem Teig lässt er sich trotz der klebrigen Konsistenz gut verteilen.

5.       Mit einem Messer werden schon vor dem Backen die Riegel zugeschnitten. Geteilt wird der Teig aber noch nicht! Falls es zu sehr klebt, was bei mir aber meistens nicht der Fall ist, kann man das Messer noch anfeuchten. Größe und Form der Riegel ist dabei Geschmackssache.

6.       Bei 175°C Ober- Unterhitze (ohne Vorheizen) werden die Riegel nun fertig gebacken. Nach der Backzeit von 30 min (aber Achtung, jeder Ofen heizt etwas anders), wird der Ofen ausgeschaltet.

7.       Nach etwas Abkühlzeit wird die „große Platte“ entlang der Vorschnitte in Riegel geteilt. Mit den Händen lassen sich leicht die Teilstücke abbrechen. Vor der Verwahrung in einer Dose, sollten die fertigen Exemplare ganz abgekühlt sein.

Ein Wort zum Backen mit Proteinpulver: Manchmal bietet es sich an, mit Proteinpulver von guter Qualität zu backen. Besonders weil mit dem Fehlen vom Gluten, einem Klebereiweiß, die Teigkonsistenz mit einer anderen Proteinquelle besser wird. Es muss aber nicht unbedingt ein spezielles Pulver sein, wenn dann ist auch eine gute Qualität wichtig. Nussmehle, Soja- oder Kichererbsenmehl sind mögliche Alternativen. Diese Mehle sollten allerdings nicht mehr als 20 % der gesamten Mehlmenge ausmachen, sonst bleibt der Teig auch nach dem Backen feucht. Bei der Zubereitung sollte der sich ändernde Flüssigkeitsbedarf beachtet werden, da einige dieser Mehle stark quellen. Für die Riegel können auch gemahlene Nüsse anstelle des Proteinpulvers genutzt werden.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!!

 

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