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Sportlerprofil by Larasch

Von der Küste bis zu den Bergen - meine Leidenschaft für das Laufen

Es ist das erste Mal, dass ich vor meinem Computer sitze und mir überlege, was ich in einen Blogeintrag über mich und meine Leidenschaft für das Laufen so alles schreiben könnte. Im Allgemeinen fällt es mir nicht so leicht kreative und spannende Texte zu schreiben und aller Anfang ist schwer, doch spätestens seitdem ich auch regelmäßig Wettkampfberichte schreibe, kommt mir immer mal wieder ein guter Einfall. Doch dazu später mehr, fangen wir erstmal von vorne an und dafür erzähle ich ein bisschen über mich und wie ich zum Laufen kam.


Seit gut zehn Jahren bin ich nun schon mit großer Freude in der Leichtathletik aktiv und habe mich etwa 2014 auf das Laufen konzentriert. Angefangen in einem kleinen Verein in meiner Heimat, in der Nähe von Rostock, probierte ich mich quer durch alle Disziplinen der Leichtathletik, besonders das Werfen war eher eine Hassdisziplin, sodass ich glücklicherweise eines Tages zum Lauftraining nach Rostock eingeladen wurde. In einer tollen Trainingsgruppe kam ich das erste Mal mit strukturierten Lauftraining in Berührung, auch wenn ich zu Beginn sehr verunsichert war, ob ich den mit den älteren Athleten mithalten könnte und was auf mich zukommen würde. Nach einigen Hoch- und leider auch Tiefpunkten, wie Trainerwechseln und Unsicherheiten im Training, schrumpfte die Gruppe immer mehr, sodass ich im Jahr meines Abiturs 2016 viel für mich allein trainiert habe, um eventuell die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften zu schaffen. Leider fehlten am Ende wenige Zehntelsekunden, doch damit habe ich mich ziemlich schnell abgefunden. Im Gegensatz zu der Entscheidung, welchen Weg ich nach der Schule einschlagen sollte. Plötzlich standen mir unendlich viele Wege offen und es gab gefühlte tausend Möglichkeiten, von FSJ, über Auslandsjahr, Ausbildung, Studium, und so weiter und so fort.


Im Nachhinein kann ich sagen, dass die damalige Entscheidung absolut richtig und das Beste war, was mir hinsichtlich des Laufsports passieren konnte. Durch einen Hinweis meines alten Trainers, kam ich nach Karlsruhe und absolvierte dort für ein Jahr ein Praktikum beim Leichtathletik-Verband. Die ersten Tage in einer neuen Stadt, in der ich niemanden kannte, keine Orientierung hatte und dann gleich gut 800 km von Zuhause entfernt, war ich sehr verunsichert und blickte auf eine ungewisse Zeit. Doch all meine Sorgen und Bedenken, hatten sich innerhalb kürzester Zeit widerlegt. So freundlich und herzlich, wie ich in der Laufgruppe der LG Region Karlsruhe aufgenommen wurde, gab mir extrem viel Zuversicht und ich fühlte mich sofort wohl. 

Gemeinsam mit mehr als 30 Personen zu trainieren, die alle der Spaß und die Freude am Laufen verbindet, ist nach wie vor ein unglaublich schönes Erlebnis. Es findet sich immer jemand, der mit dir läuft, egal ob schnell oder langsam, auch bei alternativen Einheiten oder dem Stabiprogramm ist man selten allein. Das gleich trifft auch auf die Wettkämpfe zu, in den verschiedenen Teamwertungen holen alle das maximale aus sich heraus und leisten somit ihren Beitrag für die Mannschaft. Alle stehen zusammen und feiern gemeinsam und stecken auch Niederlage gemeinschaftlich ein. Nach einem Jahr hatte mich so gut eingelebt und aus meinen Trainingskameraden sind enge Freunde geworden, die einem auch abseits des Sports zur Seite stehen, sodass mir die Entscheidung nicht schwer fiel in Karlsruhe zu bleiben.

Mittlerweile studiere ich im vierten Semester technische Volkswirtschaftslehre, für viele klingt es im ersten Moment unverständlich, erst den Unistandort auszuwählen und anschließend nach den Möglichkeiten der verschiedenen Studienfächer zu schauen. Doch ich habe damit für mich einen guten Weg gefunden und bin absolut zufrieden. Und auch meine Leistungsentwicklung gibt mir in diesem Punkt Recht, sie machte einen unglaublichen Sprung nach oben. Gleich in meiner ersten Hindernis-Saison lief ich überraschend auf Platz drei bei den Jugend-Deutschenmeisterschaften und im Herbst folgte, noch deutlich überraschender, mit der Nominierung dem Start bei der Cross-EM ein unbeschreibliches Ereignis, was ich zuvor für unmöglich gehalten habe. Doch angetrieben von den vielen schnellen Athleten und der Unterstützung von Trainingspartnern im Training und bei den Wettkämpfen, durfte bei ich diesen Events tolle Erfahrungen sammeln. Bei der LG Region Karlsruhe fühle ich mich super wohl und freue mich dort mit dem Schreiben der Berichte für die Homepage und die Presse einen kleinen Beitrag, für die vielen Dinge, die mir dort ermöglicht werden, zurückzugeben.

Das Laufen ist für mich nach wie vor ein super Ausgleich zum Unialltag und eine perfekte Gelegenheit meine Gedanken zu verarbeiten und zu sortieren. Bei einem entspannten Lauf durch die verschieden Wälder Karlsruhes, inmitten der Natur kann ich super abschalten und genieße es manchmal auch für mich allein zu sein und die Umgebung wahrzunehmen. Auch wenn ich die Läufe entlang der Küste, am Sand und Meer und bei frischem Wind ab und zu vermisse, doch umso mehr freue ich mich auf die Tage, die ich Zuhause verbringen darf. Und doch fehlen mir dann die schnellen Einheiten mit anderen zusammen, alleine gegen den Wind anzukämpfen macht auch nicht immer Spaß. Die perfekte Abwechslung aus ruhigen Läufen und schnellen Einheiten, bei denen wir alles aus uns herausholen, mal mit, mal ohne Hindernisse, gerade, wenn es auf die Wettkämpfe zu geht, faszinieren mich nach, wie vor. Diese Begeisterung mit anderen zu teilen, sich immer weiter verbessern zu wollen und noch mehr aus sich herauszuholen und nicht nach dem Urteil mancher Freunde aus der Uni „Nur Laufen ist doch langweilig“ zu gehen, macht für mich extrem viel aus. Für viele von ihnen ist es unvorstellbar so viel Zeit in das Laufen zu investieren, doch ich bin damit glücklich und möchte mich auch in diesem Jahr weiter steigern und die Chancen nutzen an Großereignisse teilzunehmen. Von Jahr zu Jahr soll es einen kleinen Schritt vorwärtsgehen und wer weiß, vielleicht steht dann irgendwann auch mal der Marathon auf dem Plan. Auf jeden Fall habe ich vor, in den nächsten Jahren noch einige Laufkilometer zu sammeln.


Ich würde mich daher sehr freuen Markenbotschafterin für Mizuno zu werden und bei der Entwicklung und Verbesserung der Produkte zu helfen, um vielen die Möglichkeiten zu geben mit einer perfekten Ausrüstung das Beste aus sich rauszuholen. Die vielen erfolgreichen Athleten, die bei Larasch sind und von ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen in den verschiedensten Formaten, vom Videointerview bis zum Blogeintrag berichten, sind für mich in vielerlei Hinsicht ein Vorbild. Von jedem kann ich ein bisschen Neues lernen und somit für mich die besten Methoden zu entdecken und auszuprobieren. Von daher würde ich mich freuen, Teil der Gemeinschaft zu werden und auch bei Mizuno in meinen verschiedenen Trainingseinheiten die Produkte auszuprobieren und neue Erfahrungen zu sammeln. Vielleicht bekomme ich dann auch ein paar Tipps für zukünftige Blogeinträge ;)


So das war nun mein allererster Blogeintrag und so ganz weiß ich nicht, wie ich ihn einschätzen soll, teilweise etwas wirre Gedanken, aber im Großen und Ganzen konntet ihr ein paar Dinge über mich erfahren und freue ich mich sehr, wenn dieser Text zu einer Zusammenarbeit mit Mizuno und Larasch führt.